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30.11.2008
Weihnachtskonzert in der katholischen Kirche vor großem Publikum / Bürgermeister las aus den Evangelien Von Andrea Gerstenberger
„Herbei, o ihr Gläubigen“
war das Motto des Weihnachtskonzertes des Vokalkreises Hameln in der
katholischen Kirche „Zur Heiligen Familie“ in Emmerthal. Und sie kamen
in Scharen. Die Sitzplätze reichten nicht aus – es mussten noch
zahlreiche Stühle nachgeholt werden, um den Andrang zu bewältigen. Was
die vielen Zuhörer dann erlebten, war ein Konzert der Extraklasse. Auch
wenn man den Vokalkreis schon öfter gehört hat, ist es immer wieder
bemerkenswert, was für ein hervorragendes Klangerlebnis Birgit Albrecht
mit ihren Sängern beschert.
Unterstützt von den Bläsern des
Tangram-Sextett unter der Leitung von Prof. Joachim Klemm und dem
Vokalquartett, nahm der Chor seine Gäste mit in die Welt der
Weihnachtsgeschichte, erzählte mit internationalen Weihnachtsliedern
von Verkündigung, Geburt, Anbetung und Lobpreisung des Jesuskindes.
Dazwischen gab es die Weihnachtsgeschichte aus den vier Evangelien,
gelesen von Bürgermeister Andreas Grossmann.
Auftakt des Konzertes
war „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, welches, wie der
Schlusspunkt „Tochter Zion“, mit dem Publikum zusammen gesungen wurde.
Ab „Herbei, o ihr Gläubigen“ lauschte dann alles ergriffen dem Chor.
Höhepunkte hervorzuheben – bei der hohen Qualität der Darbietungen
nahezu unmöglich, aber sicher waren der Sologesang der Chorleiterin
Birgit Albrecht bei „Josef, lieber Josef mein“, der „Marsch der Könige“
und das dreistimmige Stück „Die Hirten freuen sich“ besondere
Glanzpunkte des Nachmittages. Besonders schön kam die Begleitung des
Chores durch die Bläser bei „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ zur
Geltung. Hier schaffte es der Hamelner Joachim Klemm, der
Musikprofessor in Dresden ist und alle Begleitarrangements des
Konzertes geschrieben hat, eine Wanderung durch die winterliche Natur
nachzuempfinden. Außergewöhnliches Bonbon waren noch „The Drummerboy“
als Bolero gespielt und das Solo von Imke Albrecht bei „Hark, now hear
the angel sing“. Alles in allem ein Konzerterlebnis, für das das
Publikum zurecht mit stehenden Ovationen zwei Zugaben forderte.
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Musikalische Reise durch die Welt der Liebe am 15.02.2008
Vom Minnesang bis zur Popmusik: Vokalkreis Hameln überzeugte in der ausverkauften Domänenburg
Aerzen (sbr). Liebe zur Musik ist, wenn ein Chor das Beste aus sich herausholt! – Mit einem beeindruckenden Repertoire an Liebesliedern vom Minnesang über das Volkslied bis hin zur Popmusik begeisterte der Vokalkreis Hameln unter Leitung von Birgit Albrecht und begleitet vom Ana Bonaque und Helga Richter am Klavier das Publikum in der ausverkauften Aerzener Domänenburg. Wie bereits beim Auftritt im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur in der Domänenburg“ im Jahr 2006 gestalteten die Chormitglieder ihr diesjähriges Programm „Liebe ist …“ wieder einmal keineswegs steif und unbeweglich, sondern locker und unterhaltsam. In gewohnter Manier untermalten die Sänger und Sängerinnen die einzelnen musikalischen Beiträge mit kleinen Sketchen und präsentierten sich in immer wieder neuer Garderobe. Eingeleitet von romantischen Poesiealbensprüchen, wurden der Liederreigen mit einem Minnelied nach König Konradin aus dem 13. Jahrhundert eröffnet und die Liebe und der Frühling besungen. Ohne die Damen frönten die Herren den von Wilhelm Buschs „Frauenzimmer“ begleiteten „Vorlieben der Männer“, um anschließend den Nebenbuhler mit einer Spielzeugflinte ins abgeerntete Gras zu jagen.
Unterhaltung vom Feinsten
„Dat du min Leewsten büst“, beteuerte der Chor anschließend wieder gemeinsam, ließ Blinkherzchen an der Brust aufblitzen und Sangesbruder und -schwester schmachtende Blicke austauschen. Klassisch wurde es dann auf der Reise durch die Welt der Liebeslieder mit Wolfgang Amadeus Mozart, bevor die romantische Liebe, beschrieben von Johannes Brahms, zur Pause überleitete. Den zweiten Teil des Abends bestimmten Schlager und die Liebe am Broadway. Gemeinsam mit Heinz Erhardt riskierten der Chor und das Publikum einen Blick aus dem Fenster. Zu Paul Ankas „Diana“ schwelgten dann alle gemeinsam in Erinnerungen an die gute alte Zeit, als der besungene „Kuh-Shake“ in der Milchbar noch für eine Mark zu haben war. Schon Joachim Ringelnatz kam zu dem Schluss: „Alte Liebe rostet nicht!“ und so brillierte die Chorleiterin Birgit Albrecht beim großen Finale zu „Moon River“ und „True love“ mit perfekten Soloeinlagen und bewies einmal mehr ihre Klasse für sich. Zu dieser Riege können sich auch die Pianistinnen Ana Bonaque und Helga Richter zählen, die den instrumentalen Teil abwechslungsreich ausgestalteten.
. © Dewezet 18. Februar 2008 Konzert in Emmerthal am 06.03.2008 Emmerthal (ag). Von „Dat Du min Leewsten büst“ bis „True love“ war in Sachen Liebeslied am Donnerstagabend für jeden Geschmack etwas dabei, als der „Vokalkreis Hameln“ auftrat. Grund zur Freude hatte auch Bürgermeister Andreas Grossmann, denn die Auftaktveranstaltung des Emmerthaler Kulturprogramms war ausverkauft. Neben Liebesliedern gab es Unterhaltsames von Goethe über Ringelnatz bis Loriot. Unterstützt wurde der Chor vom „Hamelner Klavierduo“ Ana Bonaque und Helga Richter. Gemeinsam spannten sie den Bogen von Minnesang über Volkslied und Schlager bis hin zu den Broadway-Klassikern. Da sangen die Herren genauso inbrünstig vom „Ännchen von Tharau“ wie von Paul Ankas „Diana“, während die Damen nicht nur stimmlich, sondern mit immer wechselnden Outfits auffielen. So abwechslungsreich wie das Programm des Abends verspricht das ganze Kulturprogramm des Jahres zu werden.
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