Jubiläumskonzert am 07.10.2011
(Artikel aus der Dewezet am 11.10.2011)
Hameln (red). Der Vokalkreis Hameln feierte sein 30-jähriges Bestehen mit einem Sonderkonzert im Lalu. Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal, und die Gäste waren gespannt auf das Programm, das mit „Best of“ aus 30 Jahren Vokalkreis Hameln hohe Erwartungen geweckt hatte. Diese wurden mit einem musikalischen Feuerwerk erfüllt, das die Ohren verwöhnte und die Zuhörer ein ums andere Mal zu Begeisterungsstürmen hinriss.
Geleitet von der engagierten Chorleiterin Birgit Albrecht, ging es vor der Pause noch recht ernsthaft zu – optisch schon zu erkennen an der schwarzen und roten Kleidung. Einige Madrigale zu Beginn des Konzerts wurden schon vor mehr als 30 Jahren im Hamelner Jugendsingkreis gesungen, dessen Leiter Wilhelm Homeyer der Mentor des Vokalkreises war und der diesen bis zu seinem Tod 2006 begleitete. Ihm zu Ehren erklangen drei ostpreußische Volkslieder.
Höhepunkt des ersten Teils waren zwei Lieder aus dem Liebesliederreigen von Johannes Brahms, begleitet vom jungen Hamelner Pianisten Vinh Khuat. Bewegung kam in den Chor bei „I’m going home to glory“, einem Spiritual, in dem die verschiedenen Stimmlagen ihre hohe Intonationssicherheit zeigten.
Nach der Pause trat der Chor in legerer Kleidung auf. Im zweiten Teil des Programms ging es im weitesten Sinne um das Thema „Liebe“. „Das Mädchen mit den drei blauen Augen“ von Georg Kreisler, als Männerchor dargeboten, sowie der Frauenchor mit „Kann denn Liebe Sünde sein?“ riss die Zuschauer von den Stühlen, ebenso wie die „Schöne Isabella von Kastilien“.
Bei „Moon River“ aus dem Film „Frühstück bei Tiffany“, wurde die Solopartie von Chorleiterin Birgit Albrecht übernommen. Nicht minder ausdrucksvoll sang ihre Tochter Imke aus der „West Side Story“ den Song „I feel pretty“. Den Abschluss des Konzerts bildete „America“ aus demselben Musical. Die klassische Chorformation löste sich hierbei in eine fast szenische Bühnendarstellung auf, wobei die Sängerinnen und Sänger einmal mehr ihre stimmliche Qualität demonstrierten. Mit langanhaltendem Beifall bedankte sich das Publikum, drei Zugaben sowie Vinh Khuat mit dem Lied „Fly me to the moon“ von Frank Sinatra rundeten den Abend ab.
Brief vom 13.11.2010 von Frau Etta Jeremie ( Vorsitzende des Vereins 'Kinder in Tansania e.V.) !
Liebe Frau Albrecht, liebe Chormitglieder, lieber Herr Rautmann,
nun liegt der gemeinsame schöne Konzertabend bereits fast eine Woche zurück und ich möchte Ihnen allen auf diesem Wege nochmals von Herzen danken für den wunderbaren Abend. Sämtliche Rückmeldungen, die ich bekommen habe, sprachen von einem rundum gelungenen Ereignis.
Und unsere gemeinsame Veranstaltung hat - zu erkennen am Spendenaufkommen - auch dem Benefizgedanken voll Rechnung getragen.
Denn aus dem Spendenkorb am Ausgang und durch den Verkauf von tansanischem Kunsthandwerk haben sich insgesamt 1350,00 € in unserer „Kasse“ befunden. Nach Abzug der relativ geringen Unkosten bedeutet dieses Ergebnis „umgerechnet“, dass wir alle unsere 28 Kinder in der Tagesstätte 4 Monate lang mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Feuerholz versorgen können. Das ist wirklich toll und ich freue mich darüber.
Dank Ihrer gemeinsamen intensiven Vorbereitung, der gelungenen Programm-auswahl, dem wie immer mitreißenden Gesang und des schwingenden Orgelspiels war diese Veranstaltung so erfolgreich! Und hilfreich war auch die organisatorische Unterstützung durch Herrn Hanebuth, dem ich auf diesem Wege ebenfalls nochmals danken möchte.
Frau Pastorin Uhrhan-Holzmüller fände die Wiederholung einer derartigen Veranstaltung eine gute Idee, hat uns ausdrücklich hierzu eingeladen und ihre Gastfreundschaft angeboten.
Vielleicht läßt sich hieran gelegentlich anknüpfen?
Ich grüße Sie alle ganz herzlich
Ihre Etta Jeremie